Spartipps für den Alltag | Sparmöglichkeiten entdecken und umsetzen

Mit Spartipps für den Alltag lassen sich Sparmöglichkeiten entdecken und einfach umsetzen, um am Ende des Monats mehr Geld übrig zu habenMan muss kein Schwabe oder Schotte sein, denen ja sprichwörtlichen Geiz nachgesagt wird, um im Alltag nach möglichst vielen Spartipps und Sparmöglichkeiten zu suchen. Das Ziel ist, die Kosten des täglichen Lebens zu senken. In vielen Bereichen unseres Lebens geben wir mehr Geld aus, als eigentlich notwendig ist. Die Preissteigerung der täglichen Einkäufe ist meist höher als die Gehaltserhöhung vom Chef. So sind die meisten Haushalte darauf angewiesen, möglichst sparsam zu leben, um einen konstant guten Lebensstandard zu erhalten.

Oft sind es die kleinen Sparmöglichkeiten, die aber in der Summe langfristig zu großen Einsparungen führen, welche das Haushaltsbudget langfristig schonen. Wer bewusst mit Geld umgeht und mit offenen Augen durch den Alltag läuft, wird auf unzählige Möglichkeiten zur Kostensenkung in vielen Sparten des täglichen Lebens stoßen. An vielen Sparmöglichkeiten gehen wir unaufmerksam vorbei. Dabei gibt es in jedem Lebensbereich zahlreiche Optionen, täglich Kosten zu sparen.

Beim Einkauf, Kochen, Putzen, in der Freizeit, bei der Urlaubsplanung, im Versicherungswesen oder beim Abschluss von Kreditkartenverträgen – überall gibt es durch die Realisierung einfacher Spartipps Möglichkeiten, Alltagskosten langfristig und kontinuierlich zu minimieren und die Haushaltskasse zu schonen. Unsere Spartipps haben wir in folgende Kategorien des Alltags unterteilt:

Spartipps für den Einkauf
Sparen im Haushalt
Spartipps fürs Kochen
Spartipps rund ums Auto
Sparen in der Freizeit
Sparmöglichkeiten bei Finanzen
Spartipps für den Garten

Spartipps für den Einkauf

Wer vor dem Einkauf die Prospekte vergleicht, kann Geld sparen Vergleichen hilft sparen! Dies gilt nicht nur für den Abschluss von Versicherungen oder für die Urlaubsbuchung, sondern auch im Rahmen des täglichen Einkaufs. Im Zeitalter des Internets existieren für jeden Bereich der täglichen Besorgungen Vergleichsportale und Handy-Apps, die dem Verbraucher ermöglichen, in der Vielfalt der Produkte effektiv einzukaufen und das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Bei Lebensmitteln mit langem Mindesthaltbarkeitsdatum liegt viel Sparpotenzial in Vorratskäufen. Von der Gewürzmischung bis zum Reinigungsmittel, wer bei Sonderangeboten zuschlägt, kann über eine gesunde Vorratshaltung viel Geld sparen. Dies gilt im begrenzten Maße auch für frische Lebensmittel, so kann man z.B. Fleisch, das beim Metzger im Sonderangebot ist, in größeren Mengen erwerben und einfrieren. Dieser Spartipp eignet sich nicht nur für große Familien.

Der altbewährte Einkaufszettel ist auch heutzutage ein wichtiges Instrument, um unnötige Kosten zu sparen. Jeder kennt die Situation: man geht kurz zum Einkaufen, um einen Liter Milch zu besorgen und kommt mit einem Kofferraum voller Lebensmittel zurück. Sparsam einkaufen ist durch Strukturierung möglich. Ob mit einer professionellen Einkaufslisten-App oder nach alter Schule mit Papier und Bleistift. Wer mit einer Liste von Dingen, die benötigt werden zum Einkaufen geht, handelt effektiv und spart Kosten.

Nicht nur für Großfamilien, auch für Single-Haushalte lohnt sich das Führen eines Haushaltsbuches, um die monatlichen Ausgaben im Blick zu behalten. Was sich auf den ersten Blick fast schon spießig anhört, ist eine professionelle und effektive Methode, die laufenden Ausgaben im Blick zu behalten, dadurch auf Veränderungen reagieren zu können, um gegebenenfalls nach Sparmöglichkeiten zu suchen, um so unnötige Kosten zu senken. Im Internet gibt es gute Vorlagen für Haushaltsbücher, aber auch eine einfache Excel-Tabelle ist meist ausreichend, um die monatlichen Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten.

Ein profan anmutender aber äußerst praktischer Spartipp fürs Einkaufen ist: Niemals hungrig einkaufen gehen! Wenn wir einkaufen, so tun wir das mit allen Sinnen. Beim Einkaufen werden wir reizüberflutet mit Gerüchen und optischen Eindrücken in Auslagen mit werbewirksam ausgestellten Produkten. Das Gehirn verwandelt die empfangenen Reize in Verlangen und Kauflust. Hört sich banal an, ist aber ein wissenschaftlich bestätigtes Phänomen.

In vielen Geschäften ist heutzutage die „To-Go-Theke“ im Trend. Dort findet man vom Fertigkaffee im Plastikbecher über abgepackte Sandwiches bis zu lecker aussehenden Salaten mit Dressing und Besteck vorgefertigte Mahlzeiten zum Mitnehmen. Eine Verlockung, besonders für Eilige und Berufstätige. Diese Produkte sind nicht nur überteuert, sie beinhalten in der Regel viele Zusatzstoffe und verursachen unnötigen Plastikmüll.

Günstiger ist es, Brot und Beilagen getrennt zu kaufen und das Sandwich Zuhause selbst zuzubereiten. Ebenso kann man den täglichen Kaffee auf dem Weg zum Arbeitsplatz daheim zubereiten und in einer Thermoskanne mitnehmen. Übers Jahr verteilt kann man dadurch Summen im dreistelligen Bereich einsparen. Mehr dazu in unserem Beitrag: „Spartipps fürs Berufsleben“

Wer abends, kurz vor Ladenschluss einkaufen geht, kann vielerorts stark reduzierte Produkte ergattern. Viele Supermärkte und Discounter reduzieren kurz vor Feierabend Ware, die am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden kann. Das sind einerseits Lebensmittel mit nahendem oder bereits abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber auch frisches Obst und Blattsalate sind abends oft zu Schnäppchenpreisen zu haben.

Viele Dinge des alltäglichen Lebens kann man auch gebraucht kaufen. Ob Kleidung, Bücher Handys, Möbel oder Haushaltsgeräte, der Gebrauchtwarenmarkt ist ein boomender Wirtschaftszweig. Von der Pinnwand beim Bäcker bis zu eBay-Kleinanzeigen gibt es Optionen, gebrauchte Gegenstände zu kaufen. Im Gegenzug kann man Sachen, die man nicht mehr benötigt, gewinnbringend verkaufen. Mehr dazu in unserem Beitrag „Gebrauchte Dinge verkaufen“.

Beim Einkauf von Kleidung und Schuhen ist es ein effektiver Spartipp, antizyklisch einzukaufen. Bademode ist am Sommeranfang am teuersten, Winterpullis haben im Herbst Hochkonjunktur. Diesen Umstand kann man ausnutzen und sozusagen den Spieß umdrehen. Wer am Ende der Badesaison den Bikini kauft, kann im Vergleich zu den Monaten zuvor einiges einsparen.

Wenn die ersten Schneeglöckchen blühen und die ersten Frühlingsgefühle im Anmarsch sind, gibt es Winterkleidung zum Schnäppchenpreis, weil die Händler Platz für die neuen Sommerkollektionen benötigen. Viele Geschäfte haben Winter- und Sommerschlussverkäufe, aber auch außerhalb dieser gezielten Aktionen ist es möglich durch diese Taktik sehr viel Geld zu sparen.

Wer beim Einkaufen mit der Kreditkarte bezahlt, kann – je nach Kreditkarte – ebenfalls langfristig Geld sparen. Denn einige Kreditkartenunternehmen bieten kostenlose Kreditkarten. Diese bieten neben kostenloser Anschaffung und absoluter Gebührenfreiheit auch Ermäßigungen beim Einkauf an. In vielen Geschäften gibt es beim Bezahlen mit einer dieser Kreditkarten für jeden Einkauf eine 10 Cent Gutschrift. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. So kommt über Jahre hinweg auf diese Weise – besonders bei fleißigen Einkäufern – der eine oder andere Euro zusammen.

Um Kosten zu sparen, muss man nicht immer die billigsten Produkte vom Discounter einkaufen. In heimischen Metzgereien oder Hofläden ortsansässiger Landwirte gibt es nicht immer nur teure Bioprodukte, sondern auch das eine oder andere Sonderangebot, das durchaus mit den Preisen großer Händler mithalten kann. Die Sparmöglichkeit liegt auch in der Qualität: Wenn ein Salatkopf beim heimischen Wochenmarkt im Vergleich zum Discounter das Doppelte kostet, ist er dafür meist dreimal so ergiebig. Unterm Strich hat man also mit dem vermeintlich teureren Produkt Geld gespart. Zusätzlich fällt teurer Verpackungsmüll weg und man unterstützt den heimischen Einzelhandel oder die Bauern der Region.

Ein alter Verkäufertrick ist, teure Angebote in Augenhöhe zu platzieren und die günstigeren Produkte weniger auffällig zu präsentieren. Auch die Regale der Supermärkte und Discounter sind dementsprechend professionell verkaufswirksam sortiert. Wenn wir unter Zeitdruck einkaufen gehen, dann ist die Versuchung groß, das erstbeste Produkt, welches einem in die Augen sticht, zu kaufen. Wer sich Zeit nimmt, die Auslagen genau anzuschauen und in den entsprechenden Regalen einen scharfen Blick nach oben und unten zu werfen und die Preise zu vergleichen, kann einiges an Kosten einsparen.

In vielen Konsumbereichen gibt es Fabrikverkäufe oder sogenannte Outlets. Besonders im Bereich Markenmode, Möbel, Betten und Matratzen gibt es Hersteller, die ohne Zwischenhändler Ware ab Werk verkaufen. Dort sind die Preise deutlich günstiger als im Zwischenhandel oder im Modegeschäft. Aber auch Lebensmittelhersteller haben Fabrikverkäufe, teilweise sind diese nur den Mitarbeitern zugänglich, immer mehr Hersteller öffnen ihre Tore aber auch für alle Verbraucher. So kann man z.B. einwandfreie Ware mit falsch gedrucktem Etikett um ein Vielfaches günstiger kaufen als im normalen Handel.

Eine Vielzahl von Produkten ist heutzutage im Internet günstiger zu erhalten als im Geschäft. Die Konkurrenz im Netz ist groß, der Wettkampf um die Preise auch. Der Verkauf ist zentralisiert, der Hersteller liefert oft direkt ab Werk, das bedeutet die Kosten für den Transport zu den Zwischenhändlern fallen flach. Beachten muss man allerdings die Versandkosten, aber auch hier gibt es Sparmöglichkeiten wie z.B. ein Amazon prime-Abo für kostenlose Lieferung. Oft existiert auch ein bestimmter Bestellwert, bei dessen Überschreitung, die Bestellung versandkostenfrei geliefert wird. Außerdem spart man bei der Internetbestellung wertvolle Zeit und Fahrtkosten. Der „Live-Shoppingeffekt“ bleibt allerdings auf der Strecke.

Kauft man im Supermarkt oder auch beim Discounter Eigenmarken anstatt Markenprodukte, so kann man beim täglichen Einkauf Geld sparen. Denn oft stecken hinter den „No-Name-Produkten“ Markenhersteller, die aufgrund von Überproduktionen ihre Rohstoffe oder die Endprodukte billig an Zwischenhändler weiterverkaufen und auf ihr Logo verzichten. Qualitativ ist zwischen der Eigenmarke und dem teuren Markenprodukt in der Regel wenig Unterschied, im Preisvergleich jedoch sind die Eigenmarken unschlagbar.

Ein Spartipp, der in den USA um Potenzen weiter verbreitet ist als bei uns, ist das Einlösen von Coupons. Diese werden von den Herstellern ausgegeben und lassen sich beim Kauf eines bestimmten Produktes dieses Herstellers einlösen. Noch vor ein paar Jahren hat man die Coupons im Briefkasten in diversen Werbezeitschriften entdeckt, heutzutage lassen sich Coupons auf der Internetseite des jeweiligen Unternehmens finden, man kann sie ausdrucken und einlösen, entweder bei der Online-Bestellung oder beim Einkauf vor Ort.

Wer regelmäßig in denselben Lebensmittelgeschäften einkauft, kann durch Abonnieren der Newsletter der präferierten Geschäfte immer über aktuelle Sonderangebote informiert werden. Durch den kurzen Blick ins Email-Fach ist man immer auf dem neusten Stand von Angeboten und Rabattaktionen.

Wer Lebensmittel während der Saison kauft, kann viel Geld sparen. Heutzutage werden in den Lebensmittelgeschäften selbstverständlich Obst und Gemüse aus der ganzen Welt zu jeder Jahreszeit verkauft. Jede Obst– oder Gemüsesorte hat eine bestimmte Reife- und Erntezeit, zu dieser Zeit schmeckt es am besten, der Vitamingehalt ist am höchsten. Klar ist es verlockend, Kirschen im Winter und Feldsalat im Sommer kaufen zu können, aber die notwendige Konservierung und auch der Import aus exotischen Ländern treiben den Preis in die Höhe.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, bevorzugt heimisches Obst und Gemüse während der natürlichen Erntezeit zu kaufen. So sind z.B. Erdbeeren im Juni direkt beim Bauern günstiger und schmackhafter als die Zypern-Variante, die es im Dezember plastikverpackt im Supermarkt zu kaufen gibt.

Ein effektiver und zugleich gesunder Spartipp, durch den sich eine langfristig hohe Kostenersparnis erzielen lässt, ist, den Fokus beim Lebensmitteleinkauf auf Grundnahrungsmittel zu legen. So verlockend die fertige Packung Bratkartoffeln zum Aufwärmen auch aussehen, zum selben Preis erhält man einen ganzen Sack Biokartoffeln, mit dem man eine Großfamilie satt bekommt. Aus Mehl, Milch und Eiern lassen sich für wenig Geld Berge von Pfannkuchen herstellen, die um ein Vielfaches billiger sind als die abgepackte Fertigvariante vom Discounter.

Ein saisonübergreifender Spartipp ist das saisonale Einkaufen größerer Mengen, die man portionsweise für den Rest des Jahres einfrieren. Ist z.B. in den Sommermonaten frische Petersilie oder Schnittlauch im Angebot, lohnt sich ein Vorratskauf. Die Kräuter können klein gehackt und im Gefrierschrank über Monate aufbewahrt werden. Beim zeitnahen Einfrieren frischer Produkte gehen außerdem viel weniger Vitamine verloren als beim Konservieren in Dosen oder Gläsern.

Spartipps für den Haushalt

Die Spartipps für den Haushalt helfen dabei, effektiv Geld zu sparen Einer der effektivsten Spartipps für den Alltag ist „Do it yourself“! Ob es sich um das Kellerregal handelt, das man aus Baumarktbrettern zusammenschreinert, anstatt es teuer beim Möbelmarkt zu kaufen oder um die Reparatur des tropfenden Wasserhahns, welche den teuren Klempner erspart, Tatsache ist: Wer selbst Hand anlegt, spart Geld. Man muss kein ausgebildeter Handwerker sein, um viele Dinge im Alltag selbst in die Hand zu nehmen. So lassen sich z.B. mit einfachen Zutaten aus dem Haushalt Reinigungsmittel selbst herstellen.

Ein sicherer Spartipp ist die Installation von LED-Lampen. Diese sind zwar in der Anschaffung teurer als herkömmliche Beleuchtungssysteme, verbrauchen aber maximal zehn Prozent Strom im Vergleich zu traditionellen Lichtquellen. Im Gegensatz zu Glühbirnen oder auch Energiesparlampen ist die Lebensdauer von LED Lampen um ein Vielfaches höher.

Wer beim Thema Lebensmittel Geld sparen will, kann dies durch Eigenanbau von Obst und Gemüse oder tun. Man muss nicht gleich zum Selbstversorger aus dem heimischen Garten werden, dies ist erstens zeitintensiv, nicht jeder wohnt im ländlichen Bereich und hat die räumlichen Voraussetzungen. Ein kleiner Balkon oder auch eine Fensterbank im Großstadthaushalt ist ausreichend für die Züchtung von Kräutern, Pflücksalaten, Mini-Tomaten oder Chilischoten. Bei guter Pflege kann mehrfach geerntet werden, dies erspart Ausgaben für teure Supermarktprodukte.

Natürliches Mineralwasser gibt es im Handel günstig zu kaufen, aber der Verbrauch – besonders bei größeren Familien – ist sehr hoch. Gesundheitlich umstritten ist auch die lange Lagerung in Plastikflaschen. Der Spartipp zu diesem Thema fließt aus jedem Wasserhahn: Unser Leitungswasser ist von höchster Qualität und kann problemlos auch in großen Mengen konsumiert werden. Wer es gerne sprudelnd mag, kann sich einen Wassersprudler zulegen.  Eine einmalige Anschaffung, die sich nach einigen Monaten amortisiert hat. Als Nebeneffekt spart man nicht nur Kosten für Mineralwasser aus dem Handel, sondern auch die Schlepperei sowie Benzinkosten für die Fahrt zum Supermarkt oder Getränkehändler.

Eine interessante Sparmöglichkeit, Kosten im Alltag zu senken ist das Teilen. Modern unter dem Begriff „Sharing“ bekannt, gibt es viele Bereiche des alltäglichen Lebens, in denen man eine Menge Geld sparen kann, indem man Dinge mit anderen Menschen teilt. Das Abonnement für die Tageszeitung kann man sich mit der Nachbarschaft teilen, oder auch die übertragbare Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Von der gemeinsamen Nutzung von Brotbackmaschinen bis hin zum „Car-Sharing“ – teilen ist im Trend der Zeit und hilft in vielen Bereichen des Lebens Kosten zu senken.

Auch im Zeitalter des Internets sind Leihbüchereien und Bibliotheken nicht aus der Mode gekommen. Gegen einen – in der Regel niedrigen – Mitgliedsbeitrag ist es möglich, Bücher, DVDs und Hörbücher auszuleihen. Im Vergleich zum Neukauf besteht darin ein großes Sparpotenzial. Auch im privaten Bereich kann das Ausleihen im Freundeskreis Spaß machen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass einmal gelesene Bücher nicht die heimischen Regale überfüllen und dort verstauben. Im Fall von Büchern spielt auch die Schonung der Umwelt eine Rolle, je mehr Personen ein Buch lesen, desto niedriger der Papierverbrauch. Für jedes nicht gekaufte Buch wird indirekt der Regenwald geschont.

Ein hoher Kostenfaktor bei der Abrechnung der monatlichen Nebenkosten sind Ausgaben für Wasser und Abwasser. Es kommt selbstverständlich aus der Leitung, aber der Wasserzähler läuft mit. Mit ein paar einfachen Spartipps kann man diese Kosten enorm senken. Ein Beispiel ist die Anschaffung von Wassersparduschköpfen und einer Klo Spülung mit Spartaste. Zur Bewässerung von Blumen kann Regenwasser aufgefangen werden. Diese und mehr Spartipps zum verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser sind im Artikel Wasser sparen zusammengefasst.

In vielen Ländern ist es Brauch und Sitte, beim Eintreten in die Wohnung die Schuhe auszuziehen. Diese Geste ist in Mitteleuropa weitgehend verloren gegangen. Das Ausziehen der Straßenschuhe ist aber nicht nur ein Zeichen des Respekts, sondern trägt auch wesentlich zur Steigerung der Hygiene bei. Straßenschmutz enthält Keime und Krankheitserreger. Besonders für Familien mit Kindern bedeutet das einen höheren Putzaufwand. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt spart man langfristig Wasser und Reinigungsmittel, wenn die Hausbewohner und Besucher sich an diese einfache Regel halten. Ein einfach zu verwirklichender kombinierter Spar- und Hygienetipp!

Viele alte Haushaltsgeräte sind Stromfresser. Auch wenn die zwanzig Jahre alte Waschmaschine oder die nostalgische Mikrowelle aus den Achtzigern noch funktionieren sollte, solche Geräte besitzen keine oder keine gute Energieeffizienzklasse. Überalterte Geräte schrauben die Stromausgaben in die Höhe. Ein Neukauf von Haushaltsgeräten kann durchaus auch eine Sparmöglichkeit sein. Beim Kauf ist es wichtig, auf eine gute Energieeffizienz zu achten. Mehr dazu wird in unserem Beitrag Spartipps für Haushaltsgeräte erörtert.

Auch neue Haushaltsgeräte müssen regelmäßig entkalkt werden. Vielerorts ist der Härtegrad – und somit der Kalkgehalt – des Leitungswassers extrem hoch. Dies führt bei Haushaltsgeräten, die mit Wasser arbeiten (Kaffeemaschine, Geschirrspüler, Waschmaschine etc.) in kürzester Zeit zu starken Ablagerungen. Diese zerstören nicht nur das Material, sondern treiben die Energiekosten in die Höhe. Der Aufwand des regelmäßigen Entkalkens dieser Geräte hilft, Material und die Haushaltskasse zu entlasten.

Ein sehr einfacher und eigentlich selbstverständlicher Spartipp, der leider oft vernachlässigt wird: Um Schimmelbefall in Wohnungen und Häusern und den damit verbundenen Mühen und Kosten vorzubeugen, muss man auf eine regelmäßige und gründliche Lüftung achten. Auch in der Heizphase ist es notwendig, durch Lüftung für eine ausreichende Luftzirkulation zu sorgen und somit hohe Ausgaben für die Schimmelentfernung zu sparen.

Tritt trotz regelmäßiger Lüftung ein Schimmelbefall auf, so kann man auch bei der Schimmelbeseitigung Kosten sparen, indem man nicht auf den erstbesten chemischen Schimmelentferner aus dem Fachgeschäft zurückgreift, sondern dem Schimmel mit altbewährten Hausmitteln wie Natron, Backpulver, Zitronenwasser etc. zu Leibe rückt. Tatsächlich gibt es eine Reihe wirksamer Hausmittel, die effektiv gegen Schimmelbefall eingesetzt werden können. Detaillierte Informationen und intelligente Spartipps zum Thema Schimmelentfernung sind unter Sparen mit Reinigungsmitteln

Unangenehme Gerüche belasten die Lebensqualität im Haushalt. Vor allem in Raucherhaushalten, aber auch in Wohnküchen nach der Zubereitung geruchsintensiver Lebensmittel wie Sauerkraut, Zwiebelkuchen etc. belasten vielfältige Gerüche die Bewohner und Besucher. Oft wird dann viel zu viel Geld für teure Duftkiller ausgegeben. Das muss nicht sein. Mit einfachen Hausmitteln, wie z.B. einer mit Nelken gespickter Orange kann man unangenehme Gerüche überdecken und beseitigen. Auch ein paar Schälchen Zitronenwasser mit einem Spritzer Essig in der Wohnung verteilt wirken Wunder.

Nicht jedes Kleidungsstück, das einmal getragen wurde, muss in die Wäsche. Hier besteht die Sparmöglichkeit darin, einmal getragene Klamotten über Nacht auf einen Bügel an die frische Luft zu hängen. Auf dem Balkon oder der überdachten Terrasse – das Auslüften von Kleidungsstücken spart auf längere Sicht einiges an Waschmittel und Stromkosten.

Ein Spartipp, der für die Generation unserer Großeltern noch selbstverständlich war: Beim Verlassen eines Raumes wird das Licht ausgemacht. Klingt banal, spart aber im Laufe der Jahre Hunderte Euros. Zu selbstverständlich ist heutzutage die Dauerbeleuchtung in der Wohnung. Besonders in den Wintermonaten, wenn es sehr früh dunkel wird, schnellen die Stromkosten in die Höhe. Wer bewusst darauf achtet, nur die Beleuchtung anzuschalten, die aktuell notwendig ist, kann seine Nebenkostenrechnung deutlich reduzieren.

Mit einer sinnvollen Platzierung von Möbeln, hellen Wänden bzw. Tapeten und hellen Farben in der Einrichtung kann man die Leuchtkraft des Tageslichts besser nutzen. Beim Einsetzen der Dämmerung muss das Kunstlicht später eingeschaltet werden, und auch an Nebel- oder Regentagen kann das Licht ausbleiben. Dadurch werden die Stromkosten reduziert

Um im Alltag kontinuierlich Geld zu sparen, ist es notwendig, unnötige Stromfresser zu enttarnen. Viele Geräte wie z.B. Computer, Fernseher etc. laufen auch nach dem Ausschalten im Standby-Betrieb. Dieser verbraucht zwar weniger Strom als im Vollbetrieb, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. So summieren sich auch die kleineren Summen für den Standby-Betrieb langfristig zu einer Schwächung der Haushaltskasse durch zu hohen Stromverbrauch. Unser Spartipp: Abends eine Runde durch die Wohnung laufen und alle nicht aktiv verwendeten Geräte ausschalten.

Sparmöglichkeiten im Haushalt gibt es beim Möbelkauf. Dies gilt insbesondere für Familien mit Kindern. So verlockend die Angebote diverser Möbelhäuser sind, man muss nicht jeden Trend mitmachen. Ein Kleinkind spielt genauso glücklich auf einem gebrauchten Spieltisch, und der Wickeltisch muss keine Designmarke sein. Kinder werden größer, und das Mobiliar muss mitwachsen. Im Internet gibt es Tauschbörsen für gut erhaltene Kindermöbel, gebrauchte Möbel können auch auf eBay oder vor Ort bei verschiedenen Flohmärkten gekauft und verkauft werden.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Jeder Deutsche produziert im Schnitt fast 40 kg Plastikmüll pro Jahr. Mit etwas Fantasie ergeben sich Sparmöglichkeiten durch Wiedergebrauch von Kunststoffbehältern. Nicht jeder Joghurteimer muss im Müll landen. Mit etwas Basteltalent kann man ihn zu einem dekorativen Blumentopf umdesignen. Beim Auspacken von Geschenken werfen wir oft teures Geschenkpapier achtlos in den Müll. Packt man das Präsent vorsichtig aus, so kann Geschenkpapier mehrfach verwendet werden.

Wer das tägliche Vesperbrot für den Gang zur Arbeit oder den Pausensnack für den Nachwuchs in der Schule bzw. Kita nicht in Alufolie oder Vesperbrotpapier einwickelt, sondern in einer Vesperdose verstaut, spart übers Jahr hinweg einige Rollen Folie oder ähnliches Verpackungsmaterial. So spart man nicht nur den ein oder anderen Euro, sondern schont die Umwelt durch Reduktion des täglichen Mülls.

Spartipps fürs Kochen

Durch einfache Spartipps lässt sich beim Kochen Energie sparen Kochen oder Backen mit welchem Küchengerät auch immer verbraucht Strom. Die Menge der erhitzten Lebensmittel korreliert aber nicht linear mit dem Energieverbrauch. Im Klartext: Ob ein oder drei Kilo Kartoffeln im Topf gegart werden macht beim Stromverbrauch wenig Unterschied. Deshalb unser Spartipp: Große Mengen zubereiten und auf Vorrat kochen lohnt sich und spart Energie! Was nicht gegessen wird, kann entweder am nächsten Tag serviert, oder für einen späteren Zeitpunkt eingefroren werden.

Spartipp: Deckel drauf! Wer beim Erhitzen in einem Topf oder einer Pfanne einen passenden Deckel verwendet, spart viel Energie. Verwendet man zu kleine oder zu große Deckel, so verpufft unnötig Hitze in Form von Wasserdampf, dadurch wird unnötig wertvolle Energie verschwendet.

Im Vergleich zu breiten, niederen Töpfen sind schmale aber hohe Töpfe energieeffizienter. Dieser Spartipp beruht auf einem einfachen physikalischen Gesetz: Bei gleichem Volumen muss eine kleinere Fläche mit Energie versorgt werden, um dieselbe Wärmemenge zu produzieren. Mehr dazu in unsrem Beitrag „Energiesparen in der Küche“

Beim Kochen und Backen kann viel Strom gespart werden, indem man Restwärme ausnutzt. Wenn das Nudelwasser kocht, braucht man nicht mehr mit höchster Energie weiterkochen, eine kleine Stufe reicht vollkommen aus, um das Wasser weiter am Kochen zu halten. Auch beim Backofen kann man diesen ein paar Minuten vor Ende der vorgeschriebenen Backzeit ausschalten.

Für ein oder zwei Brötchen ist es schlichtweg Stromverschwendung, wenn man dafür den Backofen anmacht. Das geht im Toaster energieeffizienter. Ebenso ist das Erwärmen des Teewassers im Wasserkocher sparsamer als in einem Topf auf dem Herd. Für das Aufwärmen von Tellergerichten empfiehlt sich die Mikrowelle. Voraussetzung für Stromersparnis ist eine gute Energieeffizienzklasse der Haushaltsgeräte.

Weniger ist oft mehr. Dieser Spartipp gilt auch bei der Zugabe von Wasser, z.B. beim Kochen von Gemüse oder Kartoffeln. Diese müssen beim Garen nicht vollständig mit Wasser bedeckt sein. Es ist völlig ausreichend, den Boden ein paar Zentimeter hoch mit Wasser zu bedecken, im entstehenden Wasserdampf können die Zutaten schonend gegart werden. So spart man Wasser, Strom und die Vitamine bleiben bei dieser Garmethode auch weitgehend erhalten und werden nicht unnötig ans Kochwasser abgegeben.

Will man Gefrorenes zubereiten, so ist es sinnvoll, dieses rechtzeitig aus dem Gefrierschrank zu holen und langsam auftauen zu lassen. Denn auch die Auftauautomatik einer Mikrowelle verbraucht nicht wenig Strom, da durch die niedrigen Wattzahlen der Auftauvorgang meistens sehr lange dauert. Auch beim Auftauen im Wasserbad werden Strom und Wasser verbraucht. Sahnetorten aus dem Tiefkühlfach kann man über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, denn da werden sie ja danach aufbewahrt. Auch tiefgefrorenes Geflügel sollte man im Kühlschrank auftauen

Die Anschaffung eines Dampfkochtopfs ist eine lohnende Investition. Diese sind inzwischen günstig im Küchengerätehandel und auch gebraucht im Internet zu erwerben. Im Vergleich zu normalen Kochtöpfen verbrauchen Dampfgarer bis zu 50 Prozent weniger Strom. Der zweite Vorteil dieser Töpfe besteht darin, dass sich viel Zeit sparen lässt, weil sich die Garzeit verglichen mit herkömmlichen Töpfen extrem verringert, da die Dampfkochtöpfe mit Überdruck arbeiten. Die Anschaffungskosten werden bei regelmäßigem Gebrauch durch den geringen Stromverbrauch schon nach einigen Monaten kompensiert.
 

 
Ein einfacher und uralter Spartipp ist die Verwertung von Resten. Viel zu oft werfen wir kleine Reste oder Übriggebliebenes einfach weg oder lassen es vergammeln. „Kühlschrankputz-Eintopf“ nannte man früher liebevoll das Gericht aus den Übrigbleibseln der Vortage. Übriggebliebene Spagetti von gestern ergeben mit ein paar Eiern angebraten ein leckeres Pfannengericht und zu viel gekochte Pellkartoffeln kann man am nächsten Tag zu einer Bratkartoffelpfanne verarbeiten.

Wer ernährungstechnisch wertvoll kochen und gleichzeitig Geld sparen möchte, sollte sich auf einfache Grundrezepte beschränken. Viele Gerichte lassen sich aus einfachen Grundnahrungsmitteln zubereiten. Es muss nicht immer Steak sein. Aus Mehl, Eier und Milch lassen sich Berge von Pfannkuchen zubereiten, aus Kartoffeln, Zwiebeln und Sahne eine leckere Kartoffelpfanne. In der Zubereitung einfacher, altbewährter Gerichte ergeben sich unzählige Sparmöglichkeiten, die monatlichen Ausgaben für die Essenszubereitung deutlich zu senken.

Ein guter Sonntagsbraten gelingt mit dem richtigen Rezept sowohl auf dem Herd als auch in der Backröhre. Dazu muss man wissen: Die Zubereitung im Backofen verbraucht ca. drei- bis viermal so viel Energie als im geschlossenen Bräter auf dem Herd, denn das zu beheizende Volumen des Backofens ist wesentlich größer. Auf dem Herd wird die Wärmeenergie direkter in Hitze für den Garprozess umgewandelt. Die klassische Zubereitung durch Anbraten und anschließendes Schmoren auf dem Herd bei geschlossenem Deckel spart Energie.

In jedem deutschen Haushalt werden statistisch über 50 kg Brot pro Jahr konsumiert. Eine langfristige Sparmöglichkeit besteht darin, Brot selbst zu backen. Das Grundrezept ist denkbar einfach und vielseitig variierbar. Um das Volumen des Backofens auszunutzen, bietet es sich an, eine größere Menge Teig herzustellen und mehrere Brote zu backen. Brot kann problemlos eingefroren werden. Brot aus Großbäckereien oder dem Supermarkt enthalten oft verschiedene Zusatzkomponenten wie Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel, auch dies kann man durch die Eigenherstellung des täglichen Brots umgehen.

Ein uralter Spartipp fürs Kochen ist die „Ein-Topf-Methode“. Jede Herdplatte, die erhitzt wird, verbraucht Strom. Anstatt z.B. drei getrennte Töpfe für Kartoffeln, Karotten und Würstchen aufzusetzen, kann man die drei Zutaten entweder miteinander als Eintopf oder auch nacheinander in einem Topf garen. Dies spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser.

Eine banale Sparmöglichkeit besteht darin, Fertigprodukte zu vermeiden. So verlockend die vielfältigen Angebote an Fertigsoßen, Salatmischungen und Marinaden auch sind, diese Produkte sind nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern sie enthalten in der Regel viele Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker.

Salat ist gesund und sollte mehrmals wöchentlich auf den Tisch. Ein hilfreicher Spartipp, bei der Zubereitung von Salaten Geld zu sparen ist, Salatsoßen auf Vorrat herzustellen. Ein klassisches Essig-Öl-Gewürz-Dressing kann problemlos in großen Mengen angerührt werden. Portionsweise in Schraubgläsern abgefüllt hält sich die Soße über mehrere Tage. Der Essig oder auch der Zitronensaft fungiert als natürliches Konservierungsmittel.

Wer täglich warmes Essen auf den Tisch bringen möchte und dafür nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, dem gehen irgendwann Ideen für günstiges Essen aus. Das Internet schafft Abhilfe. In zahlreichen Portalen, Facebook-Gruppen und Kochforen gibt es Unmengen Rezepte für günstige Menüs. Aber auch für diejenigen, die das gute alte Kochbuch bevorzugen, existiert vielfältige Literatur zum Thema Sparen beim Kochen.

Beim Schälen von Kartoffeln, Karotten, Zucchini und anderem Gemüse geht oft zu viel Material verloren und landet im Müll. Viele Schalen, z.B. von Kartoffeln, Kürbis, Karotten etc. sind genießbar und enthalten viel Vitamine und Ballaststoffe. Wer Gemüse mit Schale zubereitet, spart nicht nur Geld, sondern auch Müll, und tut seiner Gesundheit einen Gefallen. Dabei sollte man allerdings auf Bioqualität achten, es lohnt sich. Für Gemüse, welches geschält werden muss, wie z.B. Spargel empfiehlt es sich anstatt dem Küchenmesser ein Sparschäler zu verwenden. Diese gibt es sehr günstig überall im Handel.

Ein großer Teil der Küchenabfälle muss nicht weggeschmissen werden, sie lassen sich kompostieren. Auch Kaffeesatz ist ein hervorragender natürlicher Dünger. Der kompostierte Naturdünger kann im Garten oder auch in Balkontöpfen wiederverwendet werden. Zahlreiche Schnellkompostierer in verschiedensten Größen und Qualität sind in Gartenbaumärkten oder im Internet erhältlich.

Organisiertes Kochen spart Geld. Besonders für Familien, in denen täglich eine warme Mahlzeit auf den Tisch kommt, bietet sich das Erstellen eines Essensplans an. Anhand dieses Essensplans ist es möglich, gezielter einzukaufen. Wer sich zusätzlich die Mühe macht, den Essensplan mit den aktuellen Wochenangeboten des Supermarkts oder des heimischen Einzelhandels abzustimmen, kann langfristig die Haushaltskosten extrem senken.

Das Vorheizen von Backöfen steht zwar in den meisten Rezepten oder Backanleitungen, ist aber in der Regel überflüssig. Moderne, energieeffiziente Backöfen heizen sehr schnell auf die eingestellte Temperatur. Ausnahmen sind spezielle Rezepte wie z.B. Fischfilet, die von der ersten Sekunde an die notwendige Temperatur benötigen, um nicht auszutrocknen. In den meisten Fällen aber kann man getrost auf das Vorheizen verzichten.

Beim Kochen im Salzwasser ist es energiesparender, das Salz erst zuzugeben, wenn das Wasser sprudelt. Der physikalische Hintergrund ist, dass Kochsalz, also Natriumchlorid den Siedepunkt des Wassers heraufsetzt. Das bedeutet, es ist mehr Energie notwendig, um Salzwasser zu erhitzen. Die Kostenersparnis ist zwar minimal, wenn man jedoch überlegt, wie oft man Gemüse oder Kartoffeln in Salzwasser kocht, summieren sich die gesparten Cents über Jahre in eine größere Summe gespartes Geld.

Spartipps rund ums Auto

Man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt. Viele Dinge lassen sich selbst reparieren und dadurch wird bares Geld gespart Neben Steuer und Versicherung sind die Ausgaben für Benzin oder Diesel die größte finanzielle Belastung für Autofahrer. Unser Spartipp: Mit einer kraftstoffsparenden Fahrweise ist es möglich, diese Kosten bis zu 20 Prozent zu senken. Entgegen der landläufigen Meinung, dass der Spritverbrauch im mittleren Drehzahlbereich am niedrigsten ist, verbraucht realistisch eine gleichmäßige Fahrweise im niedrigen Drehzahlbereich am wenigsten Sprit.

Eine aggressive Fahrweise mit dem Wechsel aus wechselnden Beschleunigungs- und Bremsphasen treibt den Spritverbrauch unnötig in die Höhe. Eine geringe Drehzahl spart nicht nur Kraftstoff, sondern schont den Motor, verlängert somit die Lebenszeit des Autos und ist nebenbei ein Beitrag zur Schonung der Umwelt.

Die meisten neueren Pkw Modelle verfügen über eine Klimaanlage. Noch vor 20 Jahren ein Luxus, welcher ausschließlich wenigen teuren Modellen vorbehalten war, ist eine Klimaanlage im Auto heutzutage in den meisten Modellen Standard. Aber: Die Kühlung der einströmenden Luft kurbelt den Benzinverbrauch an. Der Dauerbetrieb der Klimaanlage führt auch zu permanenten Mehrkosten an Kraftstoff. Deshalb unser Spartipp: Das Zuschalten der Klimaanlage sollte nicht zur Selbstverständlichkeit werden, wer diesen Luxus bewusst auf heiße Tage reduziert, kann einiges an Spritkosten einsparen.

Ein Auto hat im Schnitt 5 Sitzplätze. Trotzdem sind Statistiken zufolge fast 70 Prozent der Pkws mit nur einer Person – dem Fahrer – besetzt. Wer Fahrgemeinschaften bildet, kann Sprit und somit Geld sparen. Ob beim täglichen Pendeln zur Arbeit oder beim Transport des Nachwuchses zum Fußballturnier – es ist sparsamer, sich gemeinsam mit anderen Personen zu organisierten und die Kapazitäten des Autos besser auszunutzen.

Nicht nur sicherheitsrelevant, sondern auch kostensparend ist die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks. Ein zu geringer Luftdruck in den Autoreifen führt zu einem erhöhten Rollwiderstand und folglich zu einem höheren Benzinverbrauch. An den meisten Tankstellen gibt es transportable Messgeräte, mit denen man kostenlos den Luftdruck prüfen und regulieren kann.

Ein regelmäßiger Kostenfaktor für Autobesitzer ist die Kfz-Versicherung. Gesetzlich vorgeschrieben ist nur die Haftpflichtversicherung, Kasko- oder Vollkaskoversicherungen sind fakultativ und liegen im Ermessen des Autobesitzers. Wer sich die Mühe macht, verschiedene Versicherungsmodelle zu vergleichen, kann überhöhte Versicherungsbeiträge vermeiden, und die individuell günstigste Versicherung herausfinden oder gegebenenfalls die Versicherung wechseln. Mehr zum Thema Versicherungsvergleich ist in unserem Beitrag „Spartipps für Versicherungen“ aufgeführt.

Wer Kfz-Versicherungsbeiträge als Jahresbeitrag bezahlt, spart dauerhaft Kosten. Die umgerechneten Monatsbeiträge bei jährlicher Abrechnung sind in der Regel geringer als die Monatsbeiträge bei monatlicher oder vierteljährlicher Bezahlung.

Autofahren macht faul – Kurze Strecken, wie z.B. der Weg zum Bäcker oder zur Post kann man auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen. Das Zurücklegen besonders kurzer Strecken mit dem Auto belastet nicht nur die Mechanik des Autos, sondern verbraucht unverhältnismäßig viel Kraftstoff. In den letzten Jahrzehnten ist es zur „Mode“ geworden, den Nachwuchs per Auto zur Kita oder zur Schule zu fahren, auch wenn die Einrichtung nur ein paar Straßen weit entfernt ist.

Klar, heutzutage sind in der Regel beide Elternteile berufstätig, und Zeit ist Geld, aber genau aus diesem Grund sollte man langfristig denken, und bei kurzen Entfernungen wenn möglich nicht gleich zum Autoschlüssel greifen, denn ein Motorwechsel ist nicht nur kostenintensiv, sondern auch deutlich zeitaufwendiger als der tägliche Spaziergang zur Kita oder zum Bäcker.

Der Kraftstoffverbrauch eines Autos korreliert u.a. mit dessen Gewicht. Wer unnötige Zuladung durch die Gegend fährt, verbraucht kontinuierlich mehr Benzin. Laut ADAC-Statistik verbraucht unnötiger Ballast wie z.B. ein Satz Reifen oder eine Ersatzbatterie im Kofferraum bis zu 2 Liter Kraftstoff pro 100 gefahrene Kilometer.

Spartipp für Sportler: Dachträger für Fahrräder, Surfboards, Snowboards, Skier etc. verbrauchen aufgrund des Luftwiderstandes viel Kraftstoff. Obwohl moderne Dachträger windkanaloptimiert konstruiert sind, lohnt es sich, den Dachträger nur dann zu montieren, wenn er auch genutzt wird.

Scheibenwischer unterliegen – je nach Wetter – einem kontinuierlichen Verschleiß. Es ist relativ einfach und günstig, im Fachhandel, im Internet oder sogar im Supermarkt Ersatz zu beschaffen. Wenn der Scheibenwischer nur noch schmiert, anstatt sauber zu wischen, ist es möglich, mit wenig Aufwand Abhilfe schaffen, ohne die Wischer auszutauschen: Mit einem handelsüblichen Schleifpapier möglichst feiner Körnung kann man die Gummibeläge der Scheibenwischer abschleifen, um deren Oberfläche zu glätten. So ist es möglich, mit relativ wenig Zeitaufwand die Standzeit der Scheibenwischer zu verlängern und dadurch viel Geld zu sparen.

Jedes Auto muss regelmäßig gereinigt werden. Zur Außenreinigung ist der Gang zur Waschanlage einfach und gemütlich, aber teuer. Ein regelmäßiger Besuch in der Autowaschanlage verbraucht auf Dauer viel Geld. Hier setzt eine einfache Sparmöglichkeit ein. Mit ein paar Eimern Wasser, einem Schwamm, Spülmittel und etwas Geduld erzielt man Zuhause denselben Effekt.

Trotzdem ist es im Winter sinnvoll, das Auto einer professionellen Unterbodenwäsche zu unterziehen, weil Streusalzrückstände zur Korrosion der Karosserie führen können. Auch für die Innenreinigung des Autos muss nicht der teure Profi mit der chemischen Keule ran, mit ein paar einfachen Spartipps für die Innenreinigung ist es sparsamer und mindestens genauso effektiv, wenn man selbst Hand anlegt.

Fast 60 Prozent der Arbeitnehmer pendeln täglich zur Arbeit und zurück, teilweise sehr viele Kilometer, ein großer Teil der Pendler fährt mit dem Auto. Viele Arbeitsstellen befinden sich in der Nähe von Haltestellen oder Bahnhöfen. In Anbetracht der zunehmend verstopften Straßen lohnt es sich in vielen Fällen, das Auto für den Weg zur Arbeit in der Garage stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Verglichen mit den Spritkosten und Ausgaben für Inspektion und Reparaturen ist eine Monats- oder Jahreskarte für Bus, S-Bahn oder Bahn oft günstiger. Mehr Sparmöglichleiten für Pendler sind auf der Seite Spartipps für die Nutzung alternativer Verkehrsmittel nachzulesen

Ein rechtzeitiger Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen macht sich positiv auf den Benzinverbrauch bemerkbar. Winterreifen besitzen ein tieferes Profil, die Haftreibung ist dadurch deutlich höher als bei Sommerreifen, dadurch wird mehr Kraftstoff verbraucht. Unser Spartipp zum Thema Reifenwechsel: Wer beide Reifensätze auf verschiedenen Felgen aufbewahrt, muss nur die Räder wechseln und spart sich den Gang zur Werkstatt. Allerdings sollte das Auswuchten der Reifen durch einen Profi erfolgen.

Beim Kauf von Reifen müssen es nicht immer neue Produkte sein. Gebrauchte Reifen in fast neuwertigem Zustand gibt es zahlreich im Handel. Allerdings sollte man sehr genau darauf achten, dass die Reifen über genügend Profil verfügen und keine Risse oder undichte Stellen aufweisen. Beim Kauf gebrauchter Reifen ist es deshalb besonders wichtig, diese bei seriösen Anbietern zu kaufen und auf eine Garantie zu bestehen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Breite Reifen sind im Trend und sehen cool aus, sie sind für viele Autofahrer ein Prestigeobjekt. Große Felgen und breite Reifen lassen das Auto schick aussehen. Sie besitzen aber einen deutlich höheren Rollwiderstand und verbrauchen somit deutlich mehr Kraftstoff. Wer Geld sparen will, sollte lieber auf die normale, vom Hersteller empfohlenen Reifengröße und die Standard-Felgengröße zurückgreifen.

Der höchste Kraftstoffverbrauch hat ein Motor, wenn er kalt ist. Nutzt man das Auto oft für kurze Strecken, so hat der Motor keine Zeit, auf Temperatur zu kommen und verbraucht nicht nur mehr Sprit, sondern auch der Verschleiß ist viel höher. Dies ist auch der Grund, warum Langstreckenfahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt beliebter sind. Eine langfristige Sparmöglichkeit besteht drin, Kurzstrecken so gut es geht zu vermeiden. Das schont nicht nur den Geldbeutel aufgrund der Kraftstoffersparnis, sondern verlängert die Lebensdauer des Motors .Mehr dazu auf unserer Seite „Spartipps für Autofahrer

Der Verbrauch von Kraftstoff ist ein kontinuierlicher Kostenfaktor für Autobesitzer. Die landläufige Meinung, dass teure Premiumkraftstoffe besonders ökonomisch sind, haben Testreihen des ADAC widerlegt. Wer sich von der Werbung zu teuren Markenkraftstoffen verleiten lässt, gibt oftmals viel zu viel Geld aus. Besonders bei Vielfahrern kann dies das Budget auf Dauer unnötig belasten. Die Verwendung klassischer Kraftstoffe ist eine einfache aber langfristige Sparmöglichkeit beim Tanken.

Die Wahl des Zeitpunkts beim Tanken ist entscheidend für den Preis der Tankfüllung. Denn die Spritpreise wechseln ständig, auch gibt es Unterschiede von Tankstelle zu Tankstelle. Die Benzinpreise schwanken im Lauf des Tages um mehrere Cent pro Liter. Tagsüber sinken die Preise in der Regel, spätabends steigen sie wieder. So ist der günstigste Zeitpunkt für das Betanken des Autos zwischen 18 und 20 Uhr. Die Kraftstoffpreise werden in Deutschland zentral erfasst durch das Bundeskartellamt. Inzwischen gibt es gute Handy-Apps oder Internetseiten, die es ermöglichen, günstige Tankstellen in der Nähe zu finden und die aktuellen Kraftstoffpreise zu vergleichen.

Eine Sparmöglichkeit für Autofahrer besteht in der Verwendung von Leichtlaufölen. Diese besitzen eine geringere Viskosität im Vergleich zum klassischen Motorenöl. Durch die dünnflüssige Konsistenz verursachen Leichtlauföle weniger Reibungswiderstand im Inneren des Motors. Dadurch geht weniger Energie verloren und die Lebensdauer des Motors wird verlängert. Besonders an kalten Tagen und für kurze Strecken sind Leichtlauföle empfehlenswert.

Den Kraftstoffverbrauch senken kann man auf jeder Fahrt durch eine gemäßigte Fahrweise. Wer schnelle Beschleunigungsvorgänge und unnötige Bremsmanöver vermeidet, kann einiges an Sprit sparen. Moderne Autos verfügen teilweise über eine Autopilot-Funktion. Viele Überholmanöver sind nicht nur unnötig, sondern bringen im Endeffekt keine signifikante Zeitersparnis.

Spartipps für die Freizeit

Mit den Spartipps für die Freizeit tolle Dinge unternehmen und trotzdem sparen Ein Großteil der Freizeit findet in Deutschland in den Vereinen statt. Doch die Mitgliedsbeiträge sind oft sehr teuer. Trotzdem gibt es vielerorts in Vereinen Familienmitgliedschaften, Rabatte für Geschwisterkinder oder ermäßigte Beiträge für sozial schwache Familien. Besonders in kleinen Vereinen und im ländlichen Bereich hilft manchmal ein persönliches Gespräch mit dem Vereinsvorstand, um eine bezahlbare Mitgliedschaft zu ermöglichen oder ein Teil des Beitrags in Arbeitsstunden umzuwandeln.

Besucht man mit der Familie mehrmals pro Jahr denselben Zoo bzw. Tierpark oder geht oft ins Museum, so lohnt sich in vielen Fällen ein Jahresabonnement. Diese Jahreskarten sind zwar in der Anschaffung deutlich teurer als ein Einzeleintritt, meistens amortisiert sich die Ausgabe aber schon nach wenigen Besuchen. Einige Jahresabonnements sind übertragbar, sodass sich z.B. mehrere Personen oder Familien ein Abo teilen können und dadurch viel Geld sparen.

Bei Ausflügen mit der Familie ist die Verpflegung ein oft hoher Kostenpunkt. Ein Besuch einer mehrköpfigen Familie bei einer Fast-Food-Kette oder beim Dönerladen kann ordentlich das Freizeit-Budget belasten. Das altbewährte Lunchpaket ist im Vergleich viel günstiger, flexibler und in der Regel gesünder. Auch bei den Getränken kann man viel Geld sparen, denn diese sind – unterwegs gekauft – im Vergleich zur selbst abgefüllten Trinkflasche oft unverhältnismäßig teuer.

Immer mehr Menschen möchten als Freizeitbeschäftigung neue Sprachen lernen. Durch die zunehmende Reiselust und auch Reisemöglichkeiten ist es heutzutage selbstverständlich, die Welt zu bereisen. Auslandsaufenthalte vor oder während des Studiums sind eher die Regel als die Ausnahme. Fremdsprachen sind absolut im Trend. Qualifizierte Lernprogramme oder Sprachkurse sind oft sehr teuer.

Unser Spartipp: Einige Internet-Sprachschulen bieten kostenlose Sprachkurse für die Grundstufe an. Nach der kostenlosen Registrierung kann man zumindest am Einsteigerkurs kostenlos teilnehmen.

Mit sogenannten Gutscheinbüchern kann man in der Freizeit viele Rabatte nutzen. Diese gelten u.a. für Restaurants, Bistros und Cafés und bieten Rabatte auf Speisen und Getränke. Dieser Spartipp ist aber hauptsächlich Bewohnern größerer Städte vorbehalten. Dort gibt es Gutscheinbücher z.B. in Buchhandlungen oder im Stadtbüro für unter 20 Euro zu kaufen. Im Gutscheinbuch sind u.a. Angebote, wie „Zwei Essen bestellen, nur eins bezahlen“ impliziert.

Bei vielen Familien mit Kindern und einem beschränkten Budget stellt sich in den Schulferien oft die Frage, wie man den Nachwuchs in diesen Wochen sinnvoll beschäftigt. Denn nicht jede Familie kann sich regelmäßig einen Urlaub leisten. Viele Städte und Gemeinden bieten für Schulkinder ein günstiges bis kostenloses Ferienprogramm an. Vom Besuch bei der örtlichen Feuerwehr über einen Tag im Rathaus bis zu einem Blick hinter die Kulissen einer Backstube – die Angebote sind vielseitig, abwechselnd und altersübergreifend interessant.

Kostenlose Freizeitaktivitäten für Kinder auch außerhalb der Ferien bieten auch die örtlichen Kirchengemeinden: Jugendgruppen, Bastelnachmittage oder interessante Vorträge – das Spektrum ist breit. Solche Aktivitäten haben auch den Vorteil, dass die Kinder und Jugendlichen an das soziale Leben in der Gemeinschaft herangeführt werden. Mehr Spartipps, die speziell für Familien mit Kindern ausgelegt sind, kann man unter der Adresse „Spartipps für Familien“

Freizeitparks sind immer mehr im Trend und sind besonders bei Stadtkindern sehr beliebt. Die Eintrittspreise sind aber in der Regel sehr teuer und nicht für jede Familie bezahlbar. Aber auch im Bereich der Familienparks gibt es eine Reihe von Sparmöglichkeiten. So bieten viele Parks kostenlosen Eintritt an Geburtstagen. Die meisten Parks bieten Rabatte für Studenten und Senioren. Tun sich mehrere Familien zusammen, so wird oftmals schon ab 10 Personen ein Gruppenrabatt gewährt.

Mit einem internationalen Studentenausweis, welcher übrigens auch für Schüler ab 12 Jahren ausgestellt werden kann, ist es möglich, in über 100 Staaten über 40.000 Rabatte in Anspruch nehmen. Die sogenannte ISIC -Karte (International Student Identity Card) kann man gegen eine Gebühr von aktuell 12 Euro beantragen. Erforderlich sind ein aktuelles Passbild und eine Bestätigung der Schule oder Hochschule.

Ein guter Spartipp für sparsame Freizeitgestaltung ist die Nutzung von Eröffnungsangeboten. Bistros oder Kinos, die neu eröffnen oder nach einem Umbau wiedereröffnen, bieten oft Lockangebote. Um Neukunden zu gewinnen oder Stammkunden zu erhalten, werden am Eröffnungstag oft besondere Angebote offeriert. Vom Freigetränk bis zur kostenlosen Kinokarte oder Gratis-Eis für die ganze Familie. Die Dienstleistungsunternehmen lassen sich einiges einfallen, um dem Konkurrenzdruck standzuhalten und im Wettbewerb zu bestehen. Fündig wird man in der lokalen Presse oder im Internet.

Freizeit–Spartipp für Abo-Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel: Viele Schülermonatskarten, aber auch teilweise Jahresabonnements für Erwachsene gelten normalerweise nur für den gebuchten Zonenbereich, am Wochenende aber im gesamten Verbundraum. Bei einigen Verkehrsverbünden können am Wochenende sogar mehrere Personen kostenlos mitfahren. Mehr Sparmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sind in unserem Beitrag „Sparen durch die Nutzung alternativer Verkehrsmittel“

Konzertbesuche, Theatervorstellungen oder Musicals sind oft sündhaft teuer und für viele Familien finanziell nicht realisierbar. Oft werden aber Eintrittskarten verlost, entweder in der örtlichen Presse, aber auch im Internet. An Verlosungen teilzunehmen führt zwar nicht immer zum Erfolg, aber nach dem Motto „Auch ein blindes Huhn findet irgendwann ein Korn“ kann man durchaus zu den glücklichen Gewinnern zählen und zum Nulltarif die Lieblingsband oder das Theaterstück genießen.

Für Familien, die sich finanziell keinen Jahresurlaub leisten können, gibt es zahlreiche günstige Möglichkeiten für Kurztrips oder verlängerte Wochenendreisen. In diversen Reiseportalen im Internet oder direkt im Reisebüro vor Ort sin immer wieder sehr günstige Angebote für Kurzreisen oder Städtetrips für Familien zu finden.

Auch ein kurzer Urlaub hat oftmals einen großen Erholungseffekt, und durch diese Option müssen auch finanziell schlechter gestellte Familien nicht auf gemeinsame Erlebnisse in der Freizeit zu verzichten. Was man bei der Buchung alles beachten sollte, und welche zusätzlichen Sparmöglichkeiten man nutzen kann, ist unter der Seite: „Spartipps für die Reisebuchung“ zu finden.

Anstelle üblicher Verlegenheitsgeschenke wie die Flasche Wein oder die teure Schachtel Pralinen sind Geschenkgutscheine eine wunderbare Idee, sich kleine Wünsche in der Freizeit zu verwirklichen. Ein Kinogutschein ist nicht teurer als eine gute Flasche Wein. Es ist keine Schande, seine Wünsche konkret zu kommunizieren. Besonders bei „runden Geburtstagen“, Konfirmationen oder einer anstehenden Silberhochzeit sollte man sich nicht scheuen, über seine Wünsche zu sprechen. So bleibt z. B. ein Familienausflug ins Lego Land nachhaltiger in der Erinnerung aller Beteiligten als ein teures Kleidungsstück.

Wer in der Freizeit gerne Sport treibt oder musiziert, aber nicht gleich in einen Verein eintreten will, kann sich in privater Initiative Gleichgesinnte suchen, um der Sportart oder anderen Freizeitaktivitäten regelmäßig nachzugehen. Der Spartipp heißt Eigeninitiative! Mit wenig Organisationsaufwand ist es beispielsweise möglich, Walkinggruppen zu organisieren, sich regelmäßig auf dem Bolzplatz zu treffen oder miteinander zu musizieren.

In vielen Gemeinden gibt es sogenannte Familienpässe. Um einheimische Familien in den Gemeinden direkt zu unterstützen, gibt es über den Familienpass – abhängig von der Kinderzahl und Alter der Kinder – gewisse Privilegien, wie z.B. reduzierte Einheimischen-Tarife für Theaterkarten, Fußballspiele und andere lokale Veranstaltungen oder ein Freikartenkontingent für das lokale Hallenbad.

Für Filmfans, die knapp bei Kasse sind, muss es nicht immer Kino sein. Denn Kinokarten sind in der Regel sehr teuer. Eine günstigere Variante ist ein Heimkino-Abend in Form eines gemeinsamen DVD oder Netflix – Events mit der Familie oder Freunden. Außerdem spart man die Fahrt zum Kino, die Parkplatzsuche, Parkgebühren, und die selbst zubereiteten Snacks sind sicher günstiger als die im Kino teuer verkauften Produkte.

Wer Freizeitgestaltung mit Ehrenamt verbindet, kann nicht nur Geld sparen, sondern im kleinen Rahmen auch noch etwas dazuverdienen. Immer wieder suchen Altersheime oder Behinderteneinrichtungen ehrenamtliche Mitarbeiter, u.a. auch für Unterstützung bei der Freizeitgestaltung. Vom Vorlesen bis zum Theaterbesuch oder einer regelmäßigen Singgruppe – die Einsatzgebiete sind sehr breit gefächert. Oftmals erhält man im Rahmen dieser Tätigkeiten eine angemessene Aufwandsentschädigung.

„Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah“, pflegte schon Goethe zu sagen. Oft zieht es uns in der Freizeit in die Ferne, obwohl es in unmittelbarer Nähe des Heimatsorts schöne Dinge kostengünstig zu erkunden gibt. Jede Gegend hat ihre Besonderheiten. Nur sehen wir oft nicht über den Tellerrand raus. Ob der Abenteuerspielplatz der Nachbargemeinde, die Kräuterwanderung im benachbarten Naturschutzgebiet, oder die kostenlose Weinprobe der heimischen Winzergesellschaft – das Leben pulsiert überall, wenn man nur die Augen offenhält.

Viele Städte bieten kostenlose Städteführungen an. Dies sind in der Regel Werbeaktionen von Reisefirmen oder Busunternehmen. Um ein günstiges, informatives und spannendes Familienwochenende zu gestalten, kann man z.B. mit einem Länderticket der Bahn oder mit Flixbus günstig in eine Stadt der Wahl fahren und die kostenlose Sightseeingtour genießen.

Spartipps rund um die Finanzen

Besonders großes Sparpotenzial bietet der Bereich der Finanzen Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Die Anzahl der ausgegebenen Kreditkarten beläuft sich in Deutschland derzeit auf 33 Millionen. Handelsübliche Kreditkarten sind in der Regel mit Anschaffungsgebühren, jährlichen Beiträgen und Transaktionsgebühren verbunden. Diese Ausgaben müssen nicht sein! Unser Spartipp: Einige Onlineanbieter offerieren kostenlose Kreditkarten, welche nicht nur in der Anschaffung kostenlos sind, es wird auch langfristig keine jährliche Gebühr berechnet.

Auch wer langjähriger zufriedener Kunde einer Bank ist, sollte hin und wieder die Konditionen überprüfen. Vertragsbedingungen für Neuabschlüsse sind einem ständigen Wandel unterworfen. Jahresbeiträge, Gebühren und Zinsen sind keine konstanten Faktoren im Bankwesen. Die Konkurrenz schläft nicht und bietet vielleicht bessere Konditionen und Sparmöglichkeiten im Vergleich zur bisherigen Hausbank an.

Im Zeitalter des Onlinebankings werden Finanztransaktionen und Kommunikation zunehmend papierfrei . Immer mehr Banken verlangen sogar inzwischen Gebühren für die Versendung von Kontoauszügen oder für die Zusendung von Informationen auf dem Postweg. Online-Auszüge haben deutliche Vorteile: Neben der Ersparnis von Papier ist es einfacher, Auszüge über Jahre präsent zu haben, da sie im Internet gespeichert sind.

Achtung Selbstständige: Das Finanzamt fordert im Falle einer Steuerprüfung die Kontenbewegungen der letzten 10 Jahre. Muss man im Falle des Verlustes alter Kontoauszüge diese nachträglich bei der Bank anfordern, entstehen hohe Gebühren! So ist papierfreies Banking in der heutigen Zeit ein guter Spartipp!

Wer den Urlaub im Ausland verbringt oder Geschäftsreisen tätigt, muss sich schon bei der Reiseplanung darum kümmern, während des Aufenthaltes über eine kontinuierliche finanzielle Liquidität zu verfügen. Heutzutage existieren in fast jedem Staat rund um den Erdball Geldautomaten oder Kartenterminals, an denen Geld in Landeswährung abgehoben werden kann. Oft sind diese Auslandsabhebungen mit hohen Gebühren verbunden. Mithilfe einiger Reisekreditkarten ist es möglich, weltweit kostenlos an jedem Geldautomat Bargeld zu beziehen. Es entstehen keinerlei Gebühren.

Für Schüler und Studenten bieten viele Banken spezielle Konditionen. Die Unternehmen möchten junge Menschen langfristig als Kunden gewinnen. So gibt es Angebote für kostenlose Studentenkonten, Befreiung der Kontoführungsgebühr und sogar spezielle Studentenkreditkarten.

Wer durch Gebührenänderungen, Fehlüberweisungen oder Änderungen in Lastschriftaufträgen keine bösen Überraschungen erleben möchte, sollte die Kontoauszüge regelmäßig überprüfen. Immer wieder kommt es trotz hohem Sicherheitsstandard zu Fehlbuchungen. Viele Kunden lassen kontinuierliche Ausgaben wie z.B. Handyverträge oder Vereinsbeiträge über Daueraufträge oder Lastschriftverfahren abbuchen. Werden die Beiträge erhöht, so kann man dies sofort erkennen, wenn die monatlichen Transaktionen regelmäßig überprüft werden.

Bei klassischen Girokonten sind Überweisungen in der Regel nicht kostenfrei. In Deutschland wurden im Jahre 2017 über 6 Milliarden Überweisungen getätigt. Die Tendenz ist steigend, sie korreliert nicht zuletzt mit der explodierenden Anzahl der Internetbestellungen. Darum ist es auch im privaten Bereich sinnvoll, weil kostensparend, ein Girokonto zu betreiben, welches für Inlandsüberweisungen keine Gebühr erhebt. Unser Spartipp: Die Anbieter kostenloser Kreditkarten implizieren im Kreditkartenvertrag ein kostenloses Girokonto. Dieses ist nicht nur kostenlos in der Kontoführung, der Kunde kann auch Inlandsüberweisungen gebührenfrei tätigen.

In vielen Haushalten, besonders bei Familien mit Kindern besteht jeden Monat das Problem, mit einem beschränkten Budget den Alltag zu bewältigen, ohne am Monatsende das Konto überziehen zu müssen. Zusätzlich ist es notwendig, Rücklagen zu bilden z.B. für Autoreparaturen, Haushaltsgeräte und andere ungeplante Ausgaben. Dies erfordert Disziplin und Strategie. Hilfreich ist eine durchdachte private Buchführung durch die Erstellung eines Monatsplans.

Dies kann am einfachsten in Form einer Excel Tabelle verwirklicht werden, aber auch klassisch mit Block und Bleistift. Trägt man regelmäßig die monatlichen Ausgaben und Einnahmen ein und erstellt eine Liste für geplante Anschaffungen oder anstehende Reparaturen, ist es einfacher, finanziell im gegebenen Rahmen agieren und reagieren zu können. Wer die Liste wortwörtlich „vor Augen“ hat, sieht schneller, wo durch zu hohe Ausgaben Handlungsbedarf besteht.

Jeder Deutsche gibt jährlich im Durchschnitt über 2700 Euro für Versicherungen aus. Einige davon sind gesetzlich vorgeschrieben, andere fakultativ aber notwendig. Die Versicherungsbranche ist nach wie vor ein boomender Wirtschaftszweig, der Konkurrenzdruck ist hoch, die Angebote und Beiträge sind folglich einem ständigen Wandel unterworfen. Dadurch ergeben sich für Privathaushalte oftmals Sparmöglichkeiten durch einen Versicherungswechsel.

Ob Hausrats-, Unfall-, oder private Krankenzusatzversicherung, es kommen ständig neue, günstige Angebote auf den Markt, welche unter Umständen bessere Konditionen bieten als der bestehende Vertrag. Wer sich die Mühe macht, regelmäßig bestehende Versicherungsverträge mit aktuellen Angeboten zu vergleichen, kann viel Geld sparen.

Das Zeitalter des Internets ist für die meisten von uns nicht mehr wegzudenken, ist aber mit Kosten verbunden. Schnelles Internet ist in der heutigen Zeit kein Luxus, sondern Lebensstandard. Selbst in der Politik wird das Recht auf schnelles Internet offiziell diskutiert. Die Kosten dafür sind von vielen Parametern abhängig, wie z.B. DSL-Verfügbarkeit am jeweiligen Wohnort, Laufzeit, maximales Datenvolumen etc. Im Abschluss eines Flatrate-Vertrags für den privaten Internetzugang liegen diverse Sparmöglichkeiten, wenn man sich die Mühe macht, die Angebote intensiv zu vergleichen und im Rahmen der individuellen Randbedingungen auf die eigenen Erwartungen und Bedürfnisse abzustimmen.

Im Jahre 2017 wurden bundesweit über 136 Millionen Mobilfunkverträge registriert. Das Smartphone ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Mobilfunkindustrie boomt, die Angebote ändern sich ständig. Oft hängt man in überholten Tarifen fest, die von Konkurrenzunternehmen schon längst unterboten wurden. Unser Spartipp: Wer regelmäßig der eigene Smartphone-Tarif mit den aktuellen Angeboten vergleicht, kann monatlich auf Dauer viel Geld sparen. Welche Sparmöglickeiten außerdem im Zusammenhang mit Smartphone-Verträgen existieren, ist in dem Beitrag Smartphone-Tarife

Spartipp für Familien: Für Haushalte mit Kindern gibt es in vielen Bereichen Vergünstigungen. Familienmitgliedschaften gibt es nicht nur in Vereinen, sondern auch beim Abschluss diverser Versicherungen. Auch Anbieter von Smartphone-Verträgen bieten Partner- und Familientarife. Ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, existieren zahlreiche Angebote für Familien.

Jeden Monat geht ein nicht unwesentlicher Teil unseres Bruttoeinkommens direkt ans Finanzamt. Die bei Bund und Ländern im Haushaltsjahr 2017 eingegangenen Steuereinnahmen betrugen 674,6 Mrd. Euro. Die jährliche Steuererklärung ist für viele Arbeitnehmer ein rotes Tuch. Trotzdem bietet jede Steuererklärung zahlreiche Sparmöglichkeiten. Ob Steuerberater, oder diverse Internetportale für Steuerzahler, es gibt zahlreiche Formen der Hilfestellung, den zu zahlenden Steuerbetrag zu optimieren und die individuellen legalen Optionen zur Steuerersparnis auszunutzen. Wichtig ist es, alle Rechnungen für Ausgaben aufzubewahren, die man evtl. beim Finanzamt geltend machen kann.

Ein Haushalt mit 4 Personen verbraucht jährlich über 4000 kWh Strom. Die Tendenz ist steigend. Trotz besserer Energieeffizienzklassen von Haushaltsgeräten steigt die Anzahl der Strom verbrauchenden Geräte ständig, besonders im medialen Bereich. Der Stromanbietermarkt ist längst privatisiert, jeder Haushalt hat die Möglichkeit, den Stromanbieter frei zu wählen und zu wechseln. Voraussetzung hierfür ist, dass man sich mit dem aktuellen Verbrauch und den alternativen Anbietern intensiv auseinandersetzt, zahlreiche Vergleichsportale bieten breit gefächerte Informationen über aktuell günstige Stromtarife.

Auch kleine gesparte Summen kann man gewinnbringend anlegen. Mühsam ersparte Euros für den Familienurlaub oder ein neues Auto müssen nicht auf dem Girokonto bleiben. Auch in der Niedrigzins-Phase gibt es Möglichkeiten, gespartes Geld über einen selbst bestimmten Zeitraum anzulegen. Auch gibt es die Option des Tagesgeldkontos, hier hat man jederzeit Zugriff auf die angesparte Summe, allerdings zu einem niedrigeren Zinssatz.

Wer sich für Finanzen interessiert, kann als Nebenverdienst über Devisenhandel im Internet zusätzliches Geld verdienen. Beim Devisenhandel (Forex-Trading) spekuliert man, ob der Kurs einer Basiswährung gegenüber der Gegenwährung steigen oder fallen wird. Dies muss natürlich genau durchdacht sein, es sind einige Vorinformationen notwendig. Nähere Informationen über den Devisenhandel als Zusatzverdienst sind hier zu finden.

Bei vielen Familien reicht das monatliche Einkommen kaum bis zum Monatsende und es ist schwer bis unmöglich, Rücklagen zu bilden. In dieser Situation ist es sinnvoll, eine Verzichtliste zu erstellen, d. h. anhand der Kontoauszüge oder Kassenbons zu überlegen, welche Ausgaben wirklich notwendig sind und welche nicht. So ist es möglich, Prioritäten zu setzen auf Kosten weniger wichtiger Ausgaben. So kann z. B. der Pizzaservice am Wochenende oder die Einkäufe beim Feinkostladen zugunsten eines Sparkontingents für den kommenden Urlaub gestrichen werden.

Ob Eigenheim oder Mietwohnung, ein großer Teil unseres monatlichen Einkommens wird für den Wohnraum in Form von Mietzahlung oder Kredittilgung fürs Eigenheim ausgegeben. Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper und der Erwerb eines Eigenheims ist längst nicht für alle Familien möglich. Viele Familien haben die Situation, dass die Kinder längst ausgezogen sind, ihre eigene Wege gehen, das bedeutet, dass zwei Personen für zu viele Räume Miete und Nebenkosten bezahlen.

Unser Spartipp: Auch als Mieter kann man leerstehende Räume mit Einverständnis der Vermieter untervermieten. Auf diese Weise kann man die Nettoausgaben für den eigenen Wohnraum reduzieren und leistet nebenbei noch einen Beitrag gegen die bestehende Wohnraumknappheit in unserem Land.

Wer es geschafft hat, größere Mengen Geld zu sparen, möchte es so gewinnbringend wie möglich anlegen. Je höher die verfügbare Summe, desto größer ist auch das Interesse von Banken oder Kreditunternehmen. Aber auch unter den Finanzunternehmen gibt es schwarze Schafe, welche unbedarfte Anlegewillige ausnützen und vermeintlich gute Zinssätze anbieten, die aber realistisch weit unter dem Gewinnmaximum liegen. Deshalb ist es wichtig, sich um seriöse Anlagemöglichkeiten zu kümmern. Für gute Sparmöglichkeiten beim Anlegen von Erspartem bieten sich entweder gute Vergleichsportale und Kundenrezensionen im Internet an, oder auch ein persönliches Gespräch bei einem Bankberater des Vertrauens.

Auch mit den besten Sparstrategien geraten viele Menschen in die Situation, einen Kredit aufnehmen zu müssen. Kreditaufnahmen gehören für viele Haushalte bereits zum Alltag. Die Kosten für den Bau oder Kauf einer Immobilie, für ein neues Auto oder einen Familienurlaub werden oftmals über Kredite finanziert. Signalisiert man über Internet oder Handy die Kreditbereitschaft, wird man überflutet von vermeintlichen Billigkrediten mit niedrigem Zinssatz.

Aber: Vorsicht Abzocke! Neben zahlreichen seriösen Kreditanbietern tummeln sich immer mehr Kredithaie auf dem Markt. Hat man einen Kreditvertrag unterschrieben, ist es schwierig, wieder aus dem bestehenden Vertrag rauszukommen. Wer bei der Kreditaufnahme Sollzinsen sparen möchte, sollte intensiv nach seriösen Krediten recherchieren oder sich an eine Beratungsstelle für Kredite oder an eine Verbraucherzentrale

Geld sparen im Garten

Durch das Anlegen eines eigenen Gartens lässt sich nicht nur Geld sparen. Das selbst angebaute Gemüse schmeckt auch besonders gut Ein altbewährter aber noch immer aktueller Spartipp ist: Regenwasser anstelle von Leitungswasser zum Gießen verwenden. Dies sollte für jeden Hobbygärtner selbstverständlich sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten, kostbares Regenwasser aufzufangen, z. B. in Wasserfässern – diese gibt es günstig im Baumarkt oder Gartencenter zu kaufen – oder sogar über Zisternen. Die Mühe lohnt sich, besonders bei großen Gärten mit mehreren Beeten kann man auf diese Weise Unmengen Wasser sparen. Dies macht sich positiv auf die Wasserabrechnung bemerkbar.

Wer regelmäßig Saatgut, Setzlinge oder Pflanzen kauft weiß, dass gute Ware auch im Gartenbereich ihren Preis hat. Wenn man sich mit anderen Gartenfans zusammenfindet, kann man durch Tauschen mit anderen Gartenliebhabern einige Investitionen sparen. In diversen Foren für Hobbygärtner gibt es Tauschbörsen für Ableger und Samen. Oftmals werden Pflanzen auch kostenlos abgegeben. Es existieren sogar Sorten, wie z.B. die Tomatenart „Paradeiser“, die gar nicht im Handel erhältlich sind, sondern ausschließlich über Tauschen oder Verschenken weitergegeben werden.

Jeder Hobbygärtner hat ein Gartencenter oder Baumarkt seiner Wahl, um Pflanzen, Samen, Werkzeug und anderes Gartenzubehör zu kaufen. Dies ist bequem aber nicht unbedingt kostensparend. Im Preisvergleich von Gartenzubehör zeigen sich sehr große Preisunterschiede. Wer Sparmöglichkeiten für das Betreiben des Gartenhobbys sucht, sollte sich die Mühe machen, regelmäßig Preise zu vergleichen und eventuell auf einen anderen als den gewohnten und vertrauten Anbieter zurückgreifen. Preisvergleiche für Gartenzubehör gibt es im Internet oder sogar als Handy-App.

Wer als Hobbygärtner im Internet aktiv ist, kann sich in diversen Gärtnerforen oder Facebook-Gruppen für Hobbygärtner nicht nur fachliche Informationen, sondern auch praktische Spartipps für das geliebte Hobby einholen. In diesen Foren sind nicht nur Hobbygärtner, sondern sehr häufig auch Profis aktiv, welche ihr Fachwissen gerne mit anderen teilen und kostenlos fachkompetente Beratung

Überall in Deutschland gibt es Gartenmessen oder Gartenausstellungen, z. B. die Landesgartenschau oder „Home&Garden“. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur kompakte Informationen und Neuheiten im Bereich des Gärtnerns, sondern auch viele Gratisproben oder reduzierte Angebote zu Ausstellungspreisen.

Anstatt teure Anzuchttöpfe im Fachhandel zu erwerben, kann man alternativ alte Eierkartons als Anzuchttöpfchen Sowohl die Form als auch die Beschaffenheit handelsüblicher Eierkartons eignet sich für die Anzucht von Pflanzen und Gemüse aus Samen oder Setzlingen. Eierkartons speichern hervorragend Wasser und sind vollkommen biologisch abbaubar. Deshalb kann man die Pflänzchen direkt mit dem Karton in die Erde pflanzen, so spart man sich mühsames Pikieren und Umsetzen der wachsenden Pflanze. Dadurch werden auch die Wurzeln geschont.

Das Anlegen eines Komposthaufens oder alternativ die Anschaffung eines Kompostbehälters lohnt sich für jeden Hobbygärtner in doppelter Hinsicht. Kompost käuflich zu erwerben ist nicht billig und kann – regelmäßig in größeren Mengen gekauft – die Ausgaben fürs Hobby empfindlich in die Höhe treiben. Als Nebeneffekt beim Kompostieren wird im Haushalt die Menge an Biomüll reduziert, indem man ihn als Kompost recycelt.

Gartenerde im Baumarkt oder Gartencenter zu erwerben ist besonders in größeren Einheiten relativ teuer. Die Sparmöglichkeit für Blumen- oder Gartenerde liegt oft ganz nah, in vielen Baustellen bekommt man günstig oder sogar umsonst abgetragenen Humus. Aufpassen sollte man dabei auf die Art und Qualität des Humus. Fruchtbarer Humus aus Baustellen kann locker mit gekaufter Erde mithalten, während weniger belebter Erdaushub qualitativ minderwertiger ist.

Wer gerne gärtnert, aber im urbanen Umfeld wohnt und somit nicht die Möglichkeit hat, Freilandbeete anzulegen, hat trotzdem Möglichkeiten, in beschränktem Umfang selbst anzubauen. Kräuter oder Brunnenkresse können problemlos auf der Fensterbank gezüchtet werden, auf Balkonen oder in Wintergärten gedeihen auch verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten, Chilis oder Paprika. Bedenkt man die Preise für Gemüse oder Kräuter in Bioqualität, so loht sich auch der Anbau kleiner Mengen für den täglichen Bedarf, um die Haushaltskasse zu schonen, nicht jeder Hobbygärtner muss gleich zum Selbstversorger werden.

Um den Boden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen mit dem Ziel, einen möglichst hohen Ertrag zu erhalten, ist es hilfreich, den Boden des Gartens regelmäßig zu düngen. Teure Düngemittel aus dem Gartencenter oder Internethandel müssen nicht sein. Es gibt zahlreiche Stoffe, die wunderbar als Biodünger funktionieren und teilweise im Haushalt vorhanden oder einfach zu beschaffen sind. So ist z.B. Kaffeesatz ein hervorragender Naturdünger, Holzasche aus unbehandeltem Holz ein kaliumhaltiger Naturdünger und Kuhmist oder Schafsmist in kleinen Mengen vor Kulturbeginn eingearbeitet sorgt für eine gute Nährstoffdichte der Beete.

Eine interessante Methode des Kompostierens ist die sogenannte „Wurm-Farm“. Eine spezielle Art Kompostwürmer (Eisenia foetida) zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich sehr schnell vermehrt. Diese Würmer sind in der Lage, täglich die Hälfte ihres Körpergewichtes zu Humus zu verarbeiten. Wurmfarmen kann man im Internet in verschiedenen Gartenportalen erwerben. Pro 10 Liter Kompost sollten ca. 150g Würmer ausgesetzt werden. Die Wurmkiste sollte an einem dunklen, schattigen Ort stehen, da die Würmer hitzeempfindlich sind.

Vergleicht man den Preis eines Salatsetzlings für den Garten mit dem Preis für einen fertigen Salatkopf vom Discounter, ist der Unterschied oft erschreckend minimal. Rechnet man die Kosten für Dünger und den Verlust durch Schnecken oder Frost dazu, lohnt sich den Anbau von Salat in privatem Umfang nicht unbedingt. Unser Spartipp: Nachwachsende Salate und Kräuter pflanzen. Pflücksalate, Brunnenkresse oder Lauchzwiebeln können mehrfach geerntet werden. Auch die meisten Gartenkräuter sind mehrjährig. So kann man mit wenig finanziellem Aufwand jahrelang Geld sparen.

Auch – oder besonders – in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, den Garten winterfest zu machen, um auch im nächsten Jahr das Gedeihen des gepflanzten Grüns genießen zu können. Topfpflanzen sollten ab Oktober ins Haus geholt werden, Bäume und Sträucher müssen vor Ende des Laubabfalls zurückgeschnitten werden. Der eigentliche Zuschnitt kann dann im Frühling erfolgen. Balkonpflanzen können mit Noppenfolien oder Jutesäcken ummantelt werden oder im Keller überwintern.

Für viele Gartenbesitzer bedeutet es im Herbst Arbeit: Das lästige Herbstlaub. Unser Spartipp: Herbstlaub ist ein exzellenter Kälteschutz. Viele Pflanzen brauchen im Winter eine Abdeckung gegen Frostschäden. Hier kann man Laub weiterverwenden. Frisch gefallenes Laub ca. 10 cm dick aufs Beet rechen und vorsichtig in den Boden einarbeiten. Um zu verhindern, dass ein Teil des Laubs beim nächsten Sturm weggeweht wird, kann man zusätzlich Komposterde auf die Laubschicht Gleichzeitig dient das verrottende Laub als Dünger und verhindert, dass der Boden austrocknet.

Ein gefürchteter Feind von Hobbygärtnern ist die Schnecke. Eine Nacktschnecke kann im Jahr bis zu 500 Eier legen, die Nachkommen sind nach 6 Wochen bereits wieder geschlechtsreif. Ein Schneckenbefall kann ein Salatbeet in wenigen Stunden vernichten. Die in Gartencentern erhältlichen Produkte gegen Schneckenbefall sind nicht nur teuer, sondern aufgrund ihrer Giftigkeit zurecht in Verruf geraten.

Es geht auch anders: Mit Kaffeesatz kann man Schnecken von Pflanzen und Beeten fernhalten. Koffein ist für Schnecken giftig, deshalb meiden sie Beete oder Töpfe, die mit Kaffeesatz bestreut sind. Alternativ kann man mit Schneckenzäunen Diese sind in Gartencentern, Baumärkten oder im Internet erhältlich. Schneckenzäune sind aufgrund der scharfen Kanten ein unüberwindliches Hindernis für gefräßige Schnecken auf Abwegen.

Planzentaschen und Minigewächshäuser bewahren Pflanzen vor Wind und Kälte. Besonders wenn man in kühleren Regionen der Republik beheimatet ist, wie z.B. im Schwarzwald, Allgäu oder Norddeutschland, kommt es durchaus bis in den Frühling hinein zu frostigen Tagen. Zu dieser Zeit sind viele mehrjährige Pflanzen schon wieder am Knospen und würden erfrieren. Im Gewächshaus oder in der Pflanzentasche sind sie ausreichend geschützt. Diese gibt es kostengünstig im Gartenhandel. Ein weiterer Vorteil bieten diese Helfer bei der Aufzucht von Pflanzen- oder Gemüsesorten, welche nicht in Mitteleuropa beheimatet sind und wärmere Temperaturen gewohnt sind.

Wer den Garten effektiv und kostenoptimiert betreiben möchte, sollte sich einen Gartenkalender zulegen. Viele Gartenarbeiten müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeführt werden. Von Januar bis Dezember gibt es im Garten etwas zu tun. Um keinen Termin zu versäumen, kann man sich als Hilfsmittel an die Angaben eines Gartenkalenders halten. Gartenkalender sind im Handel käuflich, man kann aber alternativ – auf den eigenen Garten abgestimmt – selbst einen individuellen Kalender anlegen und beliebig erweitern.

Eine der größten Sparmöglichkeiten des eigenen Gartens besteht im Anlegen von Vorräten. Für fast jede saisonale Gemüse- und Obstsorte, aber auch für Kräuter gibt es Möglichkeiten der Vorratsschaffung durch Konservierung. Einfrieren, Einkochen oder Vakuummieren, je nach Produkt kann man Selbstangebautes über Monate oder sogar Jahre aufbewahren und spart den einen oder anderen Gang zum Supermarkt.

Saatgut im Handel zu kaufen ist nicht immer billig. Deshalb ist es das Ziel eines jeden Hobbygärtners, dass möglichst viele Samen gedeihen und der Verlust gering ist. Frisch ausgesäte Samen sind willkommenes Futter für Vögel aller Art. Eine altbewährte aber wirksame Methode ist das Aufstellen von Stockfähnchen mit bunter Alufolie. Eine andere Möglichkeit ist, neben das eingesäte Beet billige Sonnenblumenkerne als Ablenkungsmanöver auszulegen, dann wird das Federvieh sich bequemerweise auf die „leichtere Beute“ stürzen, anstatt mühsam die einzelnen Samen aus dem Beet zu picken.

Hilf alles nichts, so gibt es im Handel luftdurchlässige Mulchfolien, diese bieten wirksamen Schutz gegen pickende Vögel. Die natürlichste Art der Abwehr von Vögeln während der Aussaatzeit ist die Freigängerkatze.

Wer den eigenen Garten nicht nur als Hobby, sondern als Sparmöglichkeit nutzen möchte, sollte sich darüber Gedanken machen, mit welchen Sorten Obst oder Gemüse man im Vergleich zum Kauf beim Supermarkt Geld sparen kann. So lohnt sich z.B. der Anbau von Kartoffeln kaum, da diese überall sehr günstig zu kaufen sind. Auch Kopfsalat ist als Setzling unwesentlich billiger als der fertige Salatkopf zur Saison beim Discounter – von der Qualität abgesehen. Teures Gemüse wie Paprika, Auberginen etc. hingegen bringt durch Eigenanbau im Vergleich zum Kauf eine deutliche Kostenersparnis.

In jeder der beleuchteten Kategorien gibt es noch viel mehr Sparmöglichkeiten; wer mit Weitblick, Fantasie und einer Portion Kreativität seinen Alltag reflektiert, wird immer wieder ganz eigene Sparmöglichkeiten entdecken. Interessante Spartipps und verschiedene Gedankenanregungen für spezifische Bereiche des Alltags haben wir außerdem in den Beiträgen „Spartipps für Familien“, „Spartipps Haushaltsgeräte“, „Spartipps Reinigungsmittel“ und „Clever einkaufen“ aufgelistet. Sparen ist notwendig und mühsam, kann aber in Anbetracht der gesparten Kosten und der dadurch gesteigerten Lebensqualität auch Freude bereiten!

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